Die Pilsbrudergeschichte Teil II

Ach ja ich weiß, dass ihr lange drauf gewartet habt, doch jetzt kommt endlich die Pilsbrudergeschichte Teil zwei.

Also, es geht mal wieder um den guten alten Alkohol, worum auch sonst, und passend zu unserem Gewinnspiel möchten wir darauf eingehen, welche Auswirkungen Alkohol auf den menschlichen Körper und Geist haben kann.

Vorab muss gesagt werden, dass Trunkenheit eine Vergiftung ist.

Das wohl häufigst auftretende Symptom ist der Verlust des Gleichgewichtsgefühls. Es gibt da zwar den Spruch man sei erst besoffen wenn man anfängt sich am Boden festzuhalten, doch wir denken das auch schon vorher von Trunkenheit gesprochen werden kann.

An zweiter Stelle steht der Verlust der Sprache, besonders die Worte die „la“ enthalten werden oft unendlich lang und ähneln eher dem Gesang in einem Fußballstadion. Und wo der Vergleich schon mal angebracht wurde, die Lautstärke auch. Nun muss man die Auswirkungen in zwei Richtungen weiterverfolgen, da verschiedene Menschen anders reagieren.

Typ eins ist derjenige der sich mit wachsender Promillezahl für unwiderstehlich hält und in Wirklichkeit eher unausstehlich ist und deshalb Ärger magisch anzieht. Typ zwei hingegen entwickelt sich zum ruhigen Typen der auch mal gerne einschläft und dann nur durch großen Aufwand wieder ins Leben zurückgeholt werden kann. Dies gilt allerdings ausschließlich für Männer. Frauen machen in dieser Phase ganz andere Entwicklungen durch.

Frau eins zum Beispiel wird extrem kontaktfreudig und versucht mit so ziemlich jeden Mann in ihrer Nähe zu flirten. Man könnte jetzt sagen das ist wie bei Typ eins doch bei Frau eins sind die Annährungsversuche meist von Erfolg.

Frau zwei hingegen erinnert sich an jeden Mann mit dem sie mal was hatte oder haben wollte und wird sofort manisch depressiv, und sucht sich den nächsten alten Freund um ihm zu erzählt wie toll doch ihre platonische Freundschaft sei und das alle anderen Männer Schweine sind. Wenn der alte Freund dann aber der Typ zwei ist, kommt es gelegentlich vor, dass Frau zwei zu Frau eins wird.

Wenn der Abend lang genug ist kann dieser Wechsel auch in beide Richtungen mehrmals passieren.

Nun mehr zu den Auswirkungen auf das Gehirn. Kurz nachdem die Sprache zu Stadiongesängen geworden ist, beginnt auch die Sehkraft nachzulassen und schon wenige Minuten später liegt entweder sein eigens Bier oder das eines anderen auf dem Boden. Wenn es ein fremdes Bier war wird Typ eins sofort versuchen den Streit vor der Tür zu klären, wohingegen Typ zwei sofort ein Neues bestellt, um Ärger zu vermeiden. Die Frauen hingegen lösen dieses Problem meist mit einem Gespräch was sowohl Frau eins als auch Frau zwei fast immer gelingt.

Da es uns nicht möglich ist alle Auswirkungen aufzuzählen möchten wir jetzt mit der wohl immer letzten und bei allen gleichen Auswirkung die Geschichte beenden. Es ist, wie ihr sicher alle ahnt, der gute alte Kater. Wie der aussieht beschreiben wir nicht, den das weiß eigentlich jeder und wenn nicht schlagen wir vor, dass ihr das nächste mal einfach mehr trinkt.

Die wirklich letzte Auswirkung ist das schlechte Gewissen das man hat oder auch nicht. Da gibt es wiederum zwei Arten:

  1. Man behauptet man wüsste von dem letzten Abend nichts mehr und ist somit von jeder Schuld befreit. oder
  2. Man weiß wirklich nichts von dem letzten Abend und ist trotzdem von jeder Schuld befreit.

 

So nun verabschieden wir uns für dieses mal

 

Eure Pilsbrüder

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